Die Förderung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2015 erfolgt entweder durch Investitionszuschüsse im Rahmen des Klima- und Energiefonds (KLIEN) für Anlagen bis 20 kWpeak oder für Anlagen ab 20 kWpeak durch eine Kombination von Einspeisetarifen und Investitionszuschuss im Rahmen des Ökostromgesetzes

 

Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen. Erstmals sind bei der diesjährigen Förderungsaktion neben Einzelanlagen auch Gemeinschaftsanlagen förderungsfähig, welche von mindestens zwei Wohn- bzw. Geschäftseinheiten genutzt werden. Einreichen können natürliche sowie juristische Personen. Eine Antragstellung ist erst NACH Umsetzung der Maßnahme möglich.

Pro Standort kann nur für eine Photovoltaik-Anlage um Förderung angesucht werden, es können aber für unterschiedliche Standorte mehrere Anträge gestellt werden. Bitte beachten Sie hierbei die besonderen Bedingungen für Gemeinschaftsanlagen.

Pro Antrag werden maximal 5 kW einer Anlage gefördert. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Die Förderpauschale für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen beträgt 275 Euro/kW bzw. für gebäudeintegrierte Anlagen 375 Euro/kW. mehr.

Registrierung und Antragstellung

Eine Registrierung und Antragstellung ist laufend bis 14.12.2015 möglich. Die Einreichung verläuft online in einem zweistufigen Verfahren.

Registrierung (Schritt 1)

Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, ist eine Registrierung für das geplante Projekt erforderlich. Die Registrierung erfolgt ausschließlich online und kann ab 24.02.2015 bis spätestens 14.12.2015 durchgeführt werden. Hier können Sie die Registrierung vornehmen.

Für die Registrierung wird eine gültige Zählpunktnummer für die Stromeinspeisung (beim Netzbetreiber zu beantragen) sowie die konkreten Daten zur Photovoltaik-Anlage benötigt.

Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel für Ihr Projekt automatisch reserviert und Sie erhalten ein Bestätigungs-E-Mail mit einem individuellen Link zur Online-Plattform der Antragstellung. Registrierung und Link zur Online-Plattform sind 12 Wochen gültig, danach ist keine Antragstellung mehr möglich. Eine erneute Registrierung im Rahmen der Förderaktion ist nicht möglich. Zum Zeitpunkt der Registrierung für eine Förderung muss somit sichergestellt sein, dass die PV-Anlage innerhalb der 12-wöchigen Frist fertig gestellt und abgerechnet werden kann.

Antragstellung (Schritt 2)

Nach Errichtung der Anlage und spätestens 12 Wochen nach dem Zeitpunkt der Registrierung kann der Antrag mit allen notwendigen Unterlagen über die Online-Plattform gestellt werden. Der Zugangslink zur Online-Plattform wird im Bestätigungs-E-Mail der Registrierung übermittelt. Ist die Anlage bereits errichtet und sind alle erforderlichen Unterlagen vorhanden, können Registrierung und Antragstellung auch unmittelbar nacheinander durchgeführt werden.

Auszahlung

Nach positiver Prüfung durch die MitarbeiterInnen der KPC und Genehmigung Ihres Projektes erfolgen die Mittelanforderung beim Klima- und Energiefonds und anschließend die Überweisung auf Ihr Konto.

Weitere Informationen

Detailinformationen zu den Förderungsbedingungen und Antragsunterlagen finden Sie im nebenstehenden Downloadbereich.

 

  

 

Förderung im Rahmen des Ökostromgesetzes für Anlagen > 5 kWpeak
Anlagen größer 5 kWpeak werden bundesweit im Rahmen des Ökostromgesetzes auf Basis einer Kombination von verordneten Einspeisetarifen und Investitionszuschüssen gefördert. Die Tarife für die Jahre 2014 und 2015 finden Sie in der Änderung der Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2012.

 
Die gesamte Abwicklung der Förderung erfolgt durch die Ökostrommanagement AG (oem-ag). Beachten Sie bitte, dass für die Antragsstellung bei der oem-ag der Bescheid Anerkennung als Ökostromanlage vorliegen muss (siehe auch unter Pkt. „Anerkennung als Ökostromanlage“).

 
Für Fragen zur Förderung im Rahmen des Ökostromgesetztes wenden Sie sich bitte direkt an die oem-ag (Mail: info@oem-ag.at; . Tel.: +43 5 787 66-20).

 
Anerkennung als Ökostromanlage
Für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 5 kWPeak ist die Anerkennung als Ökostromanlage erforderlich. Bei Anlagen bis inkl. 5 kWp ist dieser Bescheid nicht erforderlich.


Bei einer Förderung im Rahmen des Ökostromgesetzes ist der Bescheid „Anerkennung als Ökostromanlage“ Voraussetzung für den Vertragsabschluss mit der oem-ag und muss bereits bei der Antragsstellung vorliegen. 


Folgende Unterlagen sind für die Anerkennung als Ökostromanlage erforderlich:

 

 

  1. Alle für den Bau und Betrieb und Betrieb der Anlage erforderlichen Bescheide und Genehmigungen. In der Regel sind das:
    • Baubescheid. Zuständig ist die jeweilige Gemeinde 
    • bei Anlagen ab 100 kWpeak die elektrizitätswirtschaftliche Bewilligung. Zuständig ist die jeweilige Bezirkshauptmannschaft
  2. Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage stellen. (Formular: „Photovoltaikanlagen – Antrag auf Anerkennung“)

Zuständig für die Anerkennung als Ökostromanlage ist die Abteilung Wirtschaftsrecht (VIb) beim Amt der Vorarlberger Landesregierung (e-mail: wirtschaftsrecht@vorarlberg.at; Tel. 05574/511/26205).